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Shit happens
Unter dem Motto „Shit happens“ fand am 13. Mai 2006 im SkyDome des Wiener Hilfswerkes eine Informationsveranstaltung statt. Den Ehrenschutz übernahm Fr. BM für Gesundheit und Frauen Maria Rauch-Kallat.
Der Veranstaltung ging eine Pressekonferenz im Cafe/Restaurant Michl's voran, bei der wir zahlreiche Vertreter der verschiedenen Medien begrüßen konnten. Unsere Ehrenpräsidentin Elisabeth Fiedler und ich wurden dabei von Univ.-Prof. Dr. Alfred Gangl, Univ.-Prof. DI Dr. Harald Vogelsang, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Petritsch und Univ.-Prof. Dr. Walter Reinisch unterstützt. Die Organisation der beiden Veranstaltungen lag in den Händen von zahlreichen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ÖMCCV aus fast allen Bundesländern, ganz besonders unter dem Engagement von Christine Gmeinder, und unter der professionellen Begleitung der Firma B&K Medien- und Kommunikationsberatung GmbH. |
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Eine Betroffene, unsere steirische Zweigstellenleiterin Ing. Evelyn Schauer, berichtete aus dem Alltag und das Leben mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Es war ein sehr berührender Moment, als sie über das Verhältnis zu ihrer Mutter sprach und über die Kraft, die sie als Mutter durch ihren Sohn Moritz erhält.
Den Zusammenhang zwischen der Psyche und der Krankheit sprach Univ.-Prof. Dr. Gabriele Moser an. Im Anschluss daran gab es einige praktische Übungen zur Stressbewältigung von und mit Dr. Michael Hutter. Die Übungen wurden vom Publikum und vom Podium interessiert mitgemacht. |
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| Der nächste Vortragsblock beschäftigt sich mit Colitis ulcerosa (Cu). Die Ursachen und der Krankheitsverlauf bei Colitis ulcerosa stellte in seinem Referat Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg dar. Warum die rechtzeitige Diagnose bei Cu so wichtig ist erläuterte in Vertretung des kurzfristig verhinderten Univ.Prof. Dr. Wolfgang Petritsch in eindrücklicher Weise Prim. Univ.-Prof. Dr. Peter Knoflach. Die Therapien, die der Medizin heute bei Cu zur Verfügung stehen, wurden von Univ.-Prof. Dr. Walter Reinisch vorgestellt. |
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Die Möglichkeiten der modernen Chirurgie bei CED wurden von Prim. Univ.-Prof. Dr. Max Wunderlich in einem außerordentlich erfrischenden Referat präsentiert. Auf die Krebsvorsorge darf auch bei einer chronischen Darmerkrankung nicht vergessen werden, daran erinnerte in seinem Vortrag OA Dr. Wolfgang Tillinger. |
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Marietta Riemer, Zweigstellenleiterin NÖ-Süd, stellte die ÖMCCV mittels der von ihr gestalteten Präsentation vor. Berufliche Probleme und mögliche Lösungsansätze durch das Projekt Support wurden von Marisa Ragautz und Manfred Kendlbacher angesprochen.  |
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Nach den Dankesworten an alle Vortragenden und die im Hintergrund Mitwirkenden für die rundum gelungene Veranstaltung folgte ein besinnlicher Ausklang mit Edda Colin.
Die vortragenden Ärzte, OA Dr. Thomas Feichtenschlager und weitere beratende Ärzte der ÖMCCV, SR Erika Kristan (Stomaberatung), Denise Rauter und Peter Hillebrand (Ernährungsberatung) sowie Mitarbeiter der ÖMCCV standen für Vieraugen-Gespräche zur Verfügung, welche auch sehr intensiv in Anspruch genommen wurden.
Info-Stände der ÖMCCV, der unterstützenden Firmen, des Bundessozialamtes, des ÖZIV/Projekt Support und des Arbeitersamariterbundes boten umfangreiche Informationen an. Eine Ausstellung von Bildern unserer Kinder- und Jugendgruppe sollte zur kreativen Bewältigung der Krankheit anregen. |
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Die Veranstaltung erfolgte durch die freundliche Unterstützung folgender Firmen:
Aesca Pharma GmbH, Abbott GmbH, Astra Zeneca, Centocor Medical Affairs, Emonta Pharma GmbH, Ferring Arzneimittel GmbH, Ibdis, Merck GmbH, Otsuka Pharma GmbH, UCB Pharma GesmbH.
Franz Schiener
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| Fotos: Walter Bruckner |
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