Leseprobe aus dem Beitrag "Kurzdarmsyndrom":
Wie der Name selbst schon sagt, haben Patienten mit Kurzdarmsyndrom einen zu kurzen Darm: diese Erkrankung entsteht nach operativen Eingriffen, bei denen ein großer Teil des unteren Dünndarmes entfernt werden muss. Manchmal muss auch der Dickdarm oder ein Stück des Dickdarmes mitentfernt werden. Die Operation ist aus verschiedenen Ursachen notwendig wie z. B. Morbus Crohn, Dünndarminfarkt oder nach Strahlentherapie und Krebserkrankungen. Diese Patienten können anschließend nicht mehr ausreichend Nahrung verdauen, weil ein Teil des Darmes fehlt. Sie leiden an schweren Durchfällen, Unterernährung und oft auch Mangelzuständen. Manchmal ist auch eine künstliche Ernährung mit Infusionen notwendig, damit die Patienten nicht verhungern, obwohl sie sehr viel Nahrung zu sich nehmen. Auch Elekrolyte, Mineralstoffe und Vitamine müssen oft per Infusion verabreicht werden, da sie über den zu kurzen Darm den Körper nicht mehr in ausreichender Menge versorgen können.
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