EFCCA NEWS
von Elisabeth Fiedler, EFCCA Delegierte
1989 trafen sich in Tübingen Repräsentanten (auch der ÖMCCV) einiger CED-Vereinigungen, um zu besprechen, wie man besser zusammen arbeiten könnte.
1990 war es dann so weit: die Europäische Föderation von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Vereinigungen (EFCCA) wurde gegründet – damals mit 13 Mitgliedsvereinigungen. 2010 nun ist die EFCCA 20 Jahre alt, was bei der heurigen Generalversammlung in Helsinki natürlich gefeiert wurde. Die EFCCA umfasst derzeit 25 CED-Vereinigungen aus 24 Ländern (zur Erinnerung: aus Belgien, Kroatien, Zypern, der Tschechischen Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, der Schweiz, Großbritannien und Österreich) und hat 100.300 Mitglieder. Heuer wurde MACC aus Malta aufgenommen, nächstes Jahr wird höchstwahrscheinlich „J-elita“ aus Polen folgen.
Die Hauptarbeit liegt in den Arbeitsgruppen „Travelling with IBD“, „European Affairs“, „Health Care“ und „Development“. Ein laufendes Pojekt ist eine allgemein anerkannte Notfallskarte. Die EFCCA Jugendgruppe arbeitet nicht nur in ihren jährlichen Treffen sehr aktiv.
Besonders hervorheben will ich die Forschungsstiftung der EFCCA, die völlig unabhängig ist, und in ihrer Art weltweit die einzige Stiftung, die grenzübergreifend arbeitet.
Als Delegierte in Helsinki waren Rudi Breitenberger (sehr engagiert bei der Gestaltung der EFCCA Newsletter, auch das 20 Jahre Logo stammt von ihm) und ich. Ich werde allerdings von diesem Posten zurücktreten, nach 21 Jahren und 8 Jahren im Vorstand ist es Zeit, andere - Jüngere - weiter arbeiten zu lassen.
Die Rückreise von Helsinki nach Wien (Vulkanaschewolke) ist wieder eine andere Geschichte und wird sicherlich noch oft erzählt werden – nur so viel: 40 Stunden von Finnland über Estland, Lettland, Litauen, Polen und Tschechien nach Hause – ein Abenteuer.
Elisabeth Fiedler
link: www.efcca.org
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