Unter diesem Motto begab ich mich Ende September 2009 nach Wien, um daran teilzunehmen. Noch weitere Punkte in der Einladung haben mich ange-gesprochen, haben mich neugierig gemacht und ich war sehr gespannt, wer oder was mich da erwartete. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, denn ich verbrachte gemeinsam mit sechs weiteren Betroffenen einen interessanten Tag und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir haben mit unserer Erfahrung unter Traineranleitung ein Morbus Crohn-Manifest gemeinsam verfasst und daraus wird nun eine Broschüre gemacht. Diese Broschüre soll helfen, die notwendige Akzeptanz von uns und unserer Krankheit in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Familie oder in der Beziehung zu erreichen. Diese Broschüre soll helfen, dass wir mit unserer Krankheit besser verstanden werden. Diese Broschüre soll aber auch die Öffentlichkeit, die Behörden wach rütteln und deren Bewusstsein schärfen.

Trainerin Elisabeth Marchl und Michael Leitner von Public Health PR |
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Diese Broschüre soll auch anderen (jungen) Betroffenen Mut machen, ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind, dass es anderen Betroffenen gleich ergeht.
Diese Broschüre soll auch den Fachleuten wie den Ärzten oder den Krankenschwestern zeigen, was Morbus Crohn für den Betroffenen im Alltag bedeutet.
Die Anforderungen an diese Broschüre sind somit groß, aber wenn sie auch nur einem Betroffenen helfen kann, hat sie bereits ihren Zweck erfüllt. Ich bin mir aber sicher, dass diese Broschüre viel Gutes bewirken kann und auch wird.
An dieser Stelle möchte ich in meinem Namen, im Namen der ÖMCCV und im Namen der Betroffenen großen Dank an die Firma Abbott aussprechen, welche diese Idee in die Tat umgesetzt hat und natürlich auch an das Team von Public Health PR, die uns mit ihrem Können beeindruckt hat.
An alle Kritiker: natürlich gäbe es viele andere Möglichkeiten, unsere Wünsche und Ziele zu erreichen, aber wer macht es, wer hat die nötige Zeit, das nötige Geld, das nötige Know-how dafür?
Somit an alle mit Kapazitäten und Ressourcen – bitte meldet euch, um weitere Ideen umzusetzen.
Und an alle, die uns Betroffene schon bislang tatkräftig oftmals unentgeltlich unterstützt haben: DANKE! |