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Schneegestöber 2009 mit Rosa

März 2009 in der Ramsau bei Schladming
Wintertraum in der Ramsau

Wintertraum in der Ramsau

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Tatsächlich begleitete uns ein „Scheegestöber“ spät im März, den ganzen Weg bis in die Ramsau, um diesem beliebten Treffen der „Pouchies“ beizuwohnen.

Auf dem Pferdeschlitten zur Halseralm waren wir in dicke Jacken mit Schals und Kapuzen gehüllt, um uns vor Schnee, Wind und Kälte zu schützen.
Helga 1 (es waren 3 Helgas mit von der Partie) hatte aber wieder mal an alle gedacht und wusste was extra wärmt – es roch nach Zwetschke!
Trotzdem, wir sehnten uns endlich die kuschelige Hütte zu erreichen, nach einem deftigen Kaiserschmarrn und dem edlen „Honiggetränk“ zum Aufwärmen – aber es schien als wäre auch die Halseralm schon von der viel zitierten „Weltwirtschaftskrise“ getroffen worden, denn man wollte - durch anscheinend mehr Besucher als erwartet - für „uns Pouchies“ einen noch ungeheizten Raum öffnen.
Dann ging auch noch der Rauch des endlich knisternden Feuers nicht durch den Schornstein hinaus, sondern zurück in die Stube – Husten, Husten – gerne und schnell drängten wir uns mit allen anderen Gästen in der kleinen, schon warmen heimeligen Hüttenstube zusammen, und wir konnten endlich auf unser freudiges Wiedersehen anstoßen.

Ein wenig bedrückt waren wir dennoch, schließlich musste unser Gerhard seinen Wunsch, doch noch mitkommen zu können, letztendlich aufgeben, da es sein Gesundheitszustand einfach nicht zulassen wollte.
So waren wir dieses Jahr ein kleineres Häuflein, obwohl wir auch einen Neuzugang begrüßen durften (Helga 3), denn auch noch bei anderen „Fixstartern“ gab es triftige Gründe, um die Teilnahme absagen zu müssen.
Fest steht, ihr habt uns alle sehr gefehlt!
Langläufergruppe
Am nächsten Morgen stand dieses Mal „Langlauf“ auf dem Programm – zu unserer Freude - es schien die Sonne, und es wurde uns immer wärmer und wärmer . . . !
Schon bald hatten wir uns unsrer Jacken, Hauben und sogar Handschuhe entledigt (dass letzteres nicht so professionell ist, musste vor allem ich feststellen, da ich öfters den Boden küsste und auch die angewandte Technik des wieder Aufstehens nicht so ganz meine Sache war).
Ja, wir erkannten, dass Langlauf ganz schön anstrengend ist, vor allem wenn man die „richtige Technik“ beherrschen will – und das wollten wir, ganz sicher!
Selbst Heidi, die sowieso schon wegen starker Medikation zusätzlich noch durch einen gerade erst überstandenen Darmvirus ziemlich geschwächt war, gab nicht auf. Nur Helga 2 musste leider ganz darauf verzichten, da auch ihr Gesundheitszustand nicht gerade zufriedenstellend war und keine intensiveren Bewegungsabläufe zuließ.
Unser „Lehrmeister“ Günter brachte aber viel Geduld und Ruhe mit - so machte es uns allen großen Spaß.
Bei einem kleinen Wettstreit wurde unser Ehrgeiz so richtig gepackt und wir fingen schon an von Professionalität zu träumen …!

Nach kurzer Verschnaufpause und Erholung am Suppen- und Salatbüffet unseres Hotels machten wir uns am Nachmittag auf zu einer kleinen Schneewanderung. Unser Ziel: WM Langlauf Stadium in Ramsau-Ort und retour.
Die Sonne war wirklich so heiß, dass man den Schnee schmelzen sehen konnte, der am Vortag noch so kräftig niederging - der Schnee wurde immer weicher und die Schritte immer schwerer - aber wir genossen Natur, Sonne und Stille, wenn uns auch die Sicht auf die Berge noch immer halb verschlossen blieb.
Langlaufen


Sportlich unterwegs beim Langlauf in der Ramsau

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Schlittenfahrt
Schlitten Die Schlittenfahrt zur Halseralm mit dem legendären Kaiserschmarrn hat schon Tradition



Die Pferde vom Hans sind schon beeindruckend, Helga hat eine neue Freundschaft geschlossen

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A zünftige Hüttengaudi gehört auch dazu


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Hüttengaudi
Hüttengaudi

Nach dem besten Kaiserschmarrn wo gibt und an Verdauungsschnapserl ist gut rasten


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Nach dem Abendessen, welches sogar in 4 Gängen serviert wurde und jedem vorzüglich schmeckte, fielen alle ziemlich bald erschöpft ins Bett, denn am nächsten Tag hieß es auch schon wieder Abschied nehmen.
Wie immer ist an einem Abreisetag das Wetter besonders schön - strahlend blauer Himmel, die nahen Berge blickten in ihrer ganzen Schönheit auf uns hernieder und so mancher hätte gerne Hans und Helga 1 noch auf die Reiteralm zum Schifahren begleitet, aber für die meisten riefen schon andere Termine. Helga 3 und ich genossen den Tag noch spazierend und dann „pausierend“ auf einer Sonnenterrasse und auf einmal war meine vornehme Bleiche (wie es die Senior-Hotelchefin zu sagen pflegte) in ziemliche Röte umgewandelt – man nennt es „Sonnenbrand“ – bis auch wir den Heimweg antraten!

2 Tage lang ein fröhliches und gelungenes Beisammensein (Schnee, Kälte, Wind, Sonne, Wärme, Schilanglauf, Wandern, Honigschnaps, Kaiserschmarrn und mehr… ) Erschöpfung – vielleicht, aber Reue – keinesfalls!

Für alle daheim gebliebenen – es gibt sicher ein nächstes Mal!
Rosa Stocker

Nachruf:
Gerhard Huber, den viele Pouchtreffen-Teilnehmer kennen und schätzen gelernt haben und einigen ein guter Freund geworden ist, hat uns leider 10 Tage nach diesem Treffen für immer verlassen. Er verstarb an den Folgen einer Operation.
Zu tiefst betroffen trauern wir mit der gesamten Familie, vor allem mit Gitti seiner Frau, die ebenfalls wie Gerhard seit Anfang an zur Pouch-Familie gehört.

Gerhard wollte, dass statt Kranz- und Blumenschmuck gespendetes Geld der ÖMCCV zu Gute kommt.
Dankeschön!


Alle Bilder Hans Gindl

Weitere Informationen zum Thema Pouch finden Sie hier: Pouchgruppe der ÖMCCV

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