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AUTOGENES TRAINING

Der Berliner Psychologe und Neurologe J.H. Schultz entwickelte aus der Hypnose eine Art Selbsthypnose, deren Ziel es ist, sich selbst zu entspannen und das vegetative Nervensystem in Balance zu bringen, um danach in eine gesunde Grundspannung zurückzukehren, die leistungsfähiger und gelassener macht.

Abgeleitet vom Wort „autogen“ – selbst erzeugt und gekoppelt an das Training - bedeutet „Autogenes Training“ nichts anderes als eine konzentrierte Selbstentspannung.

Sechs verschiedene Grundübungen werden beim autogenen Training im Wochenrhythmus geübt. Dabei ist es egal, ob nach einer Woche des Übens das suggerierte Verhalten eingetreten ist oder nicht – nach sieben Tagen wird einen Schritt weitergegangen.

Im Gegensatz zur PMR ist das autogene Training zeitmäßig sehr kurz gehalten.
3x täglich fünf Minuten reichen.

Nach kontinuierlicher Übung stellt jeder eine Art der Generalisierung bei sich fest. Das heißt, dass man nur mehr an gewisse Worte zu denken braucht, und der lange geübte Zustand stellt sich automatisch ein. Für gut Trainierte gibt es dann die Kurzform des Autogenen Trainings, wobei in ein paar Sekunden ein Gefühl tiefer Entspannung entsteht. Alleine das Denken an folgende Begriffe, die mit einer tiefen Atmung verbunden sind, bringt Körper und Geist zur Ruhe.

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