Europäisches Jugendtreffen 2007 in Graz – Hintergrundinformation (von Ing. Evelyn Schauer)
Aussage 1: „Ja – toll ein europäisches Jugendtreffen, da möchte ich auch teilnehmen!!!“
Aussage 2: „Was – ein Zusammentreffen von Jugendlichen, nein, solche Projekte nur mit Spaßfaktor können wir leider nicht unterstützen!“
Aussage 3: „Europäisch – tut mir leid, aber wenn davon nicht die Grazerinnen und Grazer direkt profitieren, kann ich dieses Projekt nicht fördern!“
Mit diesen und ähnlichen Sätzen waren wir eigentlich schon bald demotiviert und fragten uns, ob es überhaupt Sinn macht, solch ein Treffen zu organisieren.
ad Aussage 1: Ja, der Titel dieser Veranstaltung, nämlich „Treffen“ bzw. „meeting“ war nicht ganz glücklich gewählt, aber ist nun schon seit 10 Jahren so in Verwendung. Somit war uns (Eingeweihten) nicht wirklich bewusst, dass der eigentliche Zweck unseres Treffens im Dunkeln lag. Dieser war nämlich, einen Austausch auf europäischer Ebene zu unterstützen zwischen den Leitern der jeweiligen Kinder- und Jugendgruppen aus 23 europäischen Ländern und um gemeinsam an europäischen Projekten zu arbeiten. Somit ist und war diese Veranstaltung ein richtiges Seminar, eine Fortbildung – die mit viel Arbeit aller Teilnehmer verbunden war. Deshalb war es auch nicht möglich, dass einzelne betroffene Kinder- und Jugendliche daran teilnehmen können. Ein solches Sommercamp oder Sommertreffen in Europa steht natürlich in Planung, wir können also auf Umsetzung hoffen.
ad Aussage 2: Obwohl wir das Ziel dieses Seminars bei den Anfragen an die Pharmafirmen und auch andere Unternehmen schon wesentlich klarer formuliert haben, kam es auch da wieder zu Missverständnissen (siehe Aussage 2) und oftmals blieb eine erhoffte Förderung aus.
ad Aussage 3: Wie schon oft in letzter Zeit, war auch die Unterstützung von öffentlicher Hand kaum vorhanden. Seitenweise wurden die vorgegebenen Anträge ausgefüllt, fristgerecht eingesandt und unsere Hoffnung war groß, von dieser Seite Hilfe zu bekommen, waren doch die angeblichen Schwerpunkte auf Schlagworte wie Jugendseminar – Chancengleichheit für alle – Verbesserung der Gesundheit junger Menschen gesetzt. Die Realität sah anders aus – die interne Begründung: unser Treffen ist zu medizinisch.
Wir ließen uns aber nicht demotivieren, wir zogen unser Projekt mit Erfolg durch (siehe Bericht von Elisabeth Zierler – Siebzehn Länder, vier Tage, eine Stadt).
... und genau an dieser Stelle ist eine ganz großes DANKE notwendig, an alle, die uns bei diesem Projekt geholfen haben, ohne die es sicher nicht umsetzbar gewesen wäre:
AESCA Hotel Feichtinger Ferring Fleishman Hillard JSW Research Land Steiermark Merck UCB – Austria UCB – Global Taxi 878 Familie Zierler Gasthaus „Zur Schmied’n“
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