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Siebzehn Länder, vier Tage, eine Stadt
Europäisches Jugendtreffen in Graz von Elisabeth Zierler
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Vom 9. bis 12. August 2007 konnte sich Österreich stolz Gastgeberland des diesjährigen europäischen Jugendtreffens nennen. Ebenfalls stolz konnten wir außerdem unsere beiden tollen Organisatorinnen Evelyn Schauer und Gabi Kameritsch präsentieren. Dieses Jahr war auch ich dabei! Tja, wie berichtet man nun von so einem ereignis-reichen Treffen, ohne den Leser gleich mit Details zu überfluten?
Die Aussicht darauf, in den folgenden Zeilen das ganze Programm, das vor mir liegt, nett in Sätze zu verpacken, ist wohl weder für mich noch für euch wirklich interessant. Also werde ich mich mal daran machen, die wichtigsten Sachen herauszusuchen.
Ah, da hab ich es ja schon. Donnerstag, 9. August, 20.30 Uhr - Präsentation der Poster. Jedes Jahr bereitet jedes Land ein Poster mit einem Projekt für Kinder und Jugendli-che mit CED vor. Dieses Jahr galt es, ein Projekt zu planen, das noch nicht realisiert wurde, es aber werden könnte. Das beste Poster und Projekt wird immer mit dem Loekie Award ausgezeichnet. Dieses Jahr machte Frankreich mit seinem Filmprojekt das Rennen. Österreich wurde mit dem Projekt CED-Tour-Bus Vierter (wie kommt es nur, dass wir Österreicher immer die Stockerlplätze knapp verpassen???). Zu diesem Projekt gibt es noch einen kleinen Info Artikel.
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Es folgt Freitag, 10. August 2007:
Ich kann eine Auflistung der nennenswerten Ereignisse nicht vermeiden, denn an diesem Tag waren einfach zu viele Sachen erzählenswert: Morgens wurden wir mit einer Präsentation der Firma UCB über Medikamentenforschung wachgerüttelt. Es folgte ein Workshop der European Youth Group, kurz EYG, wo wir in Gruppen zu dem Thema „Unsere unausgesprochenen Bedürfnisse“ arbeiteten. Außerdem präsentierte die EYG ihr neues Spiel, das es bald auf der EYG Website zum Herunterladen gibt (http://www.efcca.org/eyg/). Die große Überraschung von Evelyn und Gabi war dabei ein T-Shirt bedruckt mit dem neuen Spiel.
Nachmittags gab die EYG Information über die laufenden Projekte. Dann folgte ein Workshop mit mir. Durch die kreative Arbeitsweise zum Thema „Mein Leben – Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft“ mit Legematerialien lernten wir die anderen Teilnehmer von einer ganz ungewohnten Seite kennen. Das gemeinsame Legebild, eine Sonne, symbolisierte die Zusammengehörigkeit der europäischen Jugendlichen im Auftrag für mehr Bewusstsein für unsere Krankheit.
Wenn ich das Programm vor mir so betrachte, fällt mir am Freitag noch ein weiterer Punkt ins Auge. Der Loekie Cup. Ein schweißtreibendes Ereignis, das aufgrund höherer Gewalt (sprich Regen) vom Park in den Turnsaal der Feuerwehr verlegt werden musste. Doge Ball (vergleichbar mit Völkerball) nennt man den anstrengenden Sport, der uns knapp zwei Stunden lang in Atem hielt. Ich gehörte leider zur absoluten Verlierergruppe, weise jedoch jede Schuld für unsere Niederlagen von mir. |
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Samstag, 11. August 2007:
Die erste wichtige Information: Ich kam fast nicht aus dem Bett. Da wir freitags noch ein Irisches Pub auf Unterhaltungsqualität untersucht hatten, war ich erst spät ins Bett gekommen. Doch das wirklich interessante an diesem Morgen war wahrscheinlich eher der Medien Workshop von der Firma Fleishman-Hillard. Da Medienpräsenz zur Bekanntmachung von Crohn und Colitis sehr wichtig ist, versuchten alle, sich die Tipps der beiden Damen so gut als möglich einzuprägen. Zur Festigung der Informationen entwarfen wir dann in Gruppen gleich noch ein paar Schlagzeilen und machten ein paar Interviewübungen.
Weitere Programmpunkte, die ich nur kurz aufzählen möchte, waren der Bericht der EYG über Zukunftspläne, die Wahl der neuen EYG-Mitglieder und die Wahl bezüglich des Loekie-Awards.
Dem Mittagessen, das wir übrigens immer in der nahe gelegenen Steirer-Stubn zu uns nahmen, folgte eine Sight-Seeing-Tour durch Graz, mit anschließender Erkundung der Geschäfte in der Innenstadt.
Das nächste, was mir in diesem, ziemlich vollen Programm ins Auge springt, ist das große Gala-Dinner mit Verleihung des Loekie Awards und des Loekie Cups. Der Abend war ziemlich emotional, da der bisherige Obmann der EYG, Marco Greco, sein Amt an Chayim Bell, ebenfalls Mitglied der EYG, weitergab. Außerdem verließ Susanne Kaplan, die bereits beim ersten Treffen 1998 in Erlangen dabei war, die EYG. Medaillen wurden verliehen, der Champagner floss in Strömen (nur ein Scherz, so gute Sponsoren haben wir nun auch wieder nicht), aber jeder hatte seinen Spaß und fand’s schade, als der Abend sich dem Ende neigte.
Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen, doch nicht ehe wir wussten, wo’s nächstes Jahr hingeht. Dann heißt es Bonjour! Paris, die Stadt der Liebe, der Eiffelturm,…wartet auf uns, doch das ist ein anderes Thema. Für dieses Jahr war’s schön in Graz.
Ich sag schon mal auf Wiedersehen und für alle, die noch immer nicht genug haben, gibt es im Anschluss noch ein Interview mit einigen Teilnehmern. Servus! (Nächstes Jahr dann wohl Au revoir)
(Fotos: Ing. Evelyn Schauer)
Erster Bericht und Foto vom 10. EFCCA Jugendtreffen in Graz Der CED-Tour-Bus 3 Fragen zum EYM Europäisches Jugendtreffen der EFCCA in Graz - Hintergrundinformationen Weiterführende Informationen zur Kinder- und Jugendgruppe der ÖMCCV
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