Wochenendtreffen in Bad Hofgastein Herbst 2005
Bereits zum 3. Mal fand heuer unser Wochenendtreffen in Gastein statt.
Einer alten Gewohnheit zufolge waren wir wieder im Haus Winkler untergebracht, auch heuer konnten wir – nach Dr. Gudrun Lindt-Albrecht im Vorjahr – wieder einen ortsansässigen Arzt für einen Vortrag gewinnen. Neu war hingegen, dass das Programm diesmal schon Samstag vormittags begann und anders war auch das Wetter, erstmals in 3 Jahren schneite es nicht, sondern wir hatten traumhaftes Herbstwetter!
So fanden wir uns um 10 Uhr am Samstag im Seminarraum des Hotels Noricum ein und waren alle sehr gespannt auf Dr. Johannes Zeibig und seinen Vortrag „Diagnose CED – das Leben ist trotzdem lebenswert“.
Dr. Zeibig lieferte in knapp 2 Stunden, die ihm zur Verfügung standen, sehr viele Tipps und Ideen, die jeder Einzelne für sich zurechtlegen und umsetzen kann. Zwischendurch brachte er uns mit witzigen Anekdoten und Geschichten zum Lachen und lockerte die Atmosphäre dadurch auf, anhand eines kurzen Rollenspiels konnten sehr anschaulich die immer wieder wechselnden Plätze („Täter/Opfer/Täter“) einzelner Familienmitglieder innerhalb der eigenen Familie verdeutlicht werden.
Die lebensbejahende, fröhliche Art von Dr. Zeibig, seine Aussage, er sei „süchtig nach Lebenslust“ waren einfach mitreißend und ließen den Vormittag wie im Flug vergehen.
Die Reaktionen der Teilnehmer waren unterschiedlich: für manchen waren die Ratschläge zu wenig konkret, andere fanden die Flut an Informationen in der kurzen Zeit fast zu viel, aber viele erlebten vergnügliche Stunden und bekamen eine Menge nützlicher Anregungen und Anstöße.
Der Nachmittag stand dann ganz unter dem Motto Bewegung bzw. Entspannung oder auch beides kombiniert – jeder konnte frei entscheiden, ob er lieber bei Sonnenschein eine Runde spazieren ging, um anschließen auf eine wohlverdiente Jause einzukehren oder es sich in der Gasteiner Therme gemütlich machte. Die im Vorjahr renovierte Therme bietet wirklich für jeden etwas und so konnte man sich entweder stundenlang im Saunabereich aufhalten oder im angenehm warmen Thermenwasser entspannen, aber auch bei Wassergymnastik mitmachen bzw. bei Unterwassermusik relaxen.
Der Sonntag begann bereits um 9 Uhr – die „unchristliche“ Zeit war für manche Nachteule eine wahre Herausforderung, aber es schafften doch alle, pünktlich zu sein!
Dr. Thomas Feichtenschlager und Dr. Rudolf Fiedler standen uns auch diesmal wieder in ihrer Freizeit mit ärztlichem Rat zur Seite. Es wurden jede Menge Fragen gestellt, für die in den stets überfüllten Ambulanzen meist keine Zeit ist oder die sich auch einfach erst im Laufe der Diskussion ergeben.
Die anschließende Feedback-Runde brachte wieder eine Menge positiver Reaktionen, jedoch auch konstruktive Kritik am Ablauf und der Strukturierung des Wochenendes. Wir nehmen uns all diese Punkte daher sehr zu Herzen und werden uns bemühen, im nächsten Jahr, möglichst viele der Vorschläge einzubringen, um dadurch vielleicht auch wieder mehr Teilnehmer auf den Geschmack zu bringen.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
Barbara Reiterer
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