2640 Wörth, Feldstrasse 74 Tel.: 0664 - 104 18 41 (jeden Do + Fr von 18.00-20.00h) e-mail: sonja.schweighofer@aon.at
Marietta ist eine sehr liebenswerte Persönlichkeit und ich bewundere ihr Engagement für die ÖMCCV sehr, daher habe ich auf ihre Frage, ob ich sie als Zweigstellenleiter-Stellvertreterin unterstützen und aktiv mitarbeiten möchte, sofort mit „JA“ geantwortet.
So also kam ich zur Zweigstellenleiter-Stellvertretung, nun möchte ich mich kurz vorstellen:
Mein Name - Sonja Schweighofer. Meine Laufbahn mit MC hat sich bereits in der Handelsschule (ca. 1997) herauskristallisiert; aber im Teeni-Alter ist alles andere wichtiger als die eigene Gesundheit. So hat´s erstmal ewig gedauert bis ich mal zum Onkel Doc gegangen bin und sich nach der ersten Darmspiegelung 1998 herausgestellt hat, dass ich eine chronische Darmentzündung habe. Darmentzündung? Wird schon nichts Schlimmes sein, wenn´s von selber kommt, muss es auch irgendwann von selber wieder verschwinden . . . hab ich mir aber nur so gedacht.
Nach vielen ups and downs, kam es, wie es kommen musste, eine Analfistel hat sich im Sommer 2000 bemerkbar gemacht. Anfangs hab´ ich sie natürlich wieder mal nicht so ernst genommen, bis es dann gar nicht mehr ging und sie operativ entfernt werden musste.
Seit der Fistel-OP, wollte sich mein Bauch überhaupt nicht mehr erholen, obwohl ich Medikamente genommen habe, wurde es einfach immer schlechter, bis ich dann bereits Stammgast im WC war.
Als es mir dann immer schlechter ging, ich immer mehr an Gewicht verlor – nicht zu sprechen von den vielen WC-Trips und dass ich mich schließlich nicht mehr außer Haus getraut habe - und auch meine 5-ASA-Medikamente nicht mehr angesprochen haben, hat mich mein Arzt dann nach einer weiteren Darmspiegelung ins Krankenhaus Rudolfstiftung überwiesen. Nach einigen Spezialuntersuchungen wurde hier dann schließlich die Diagnose MC gestellt.
Natürlich bin ich gleich mal in ein großes Loch gefallen – Kortisoneinnahme und MC, was ist das überhaupt? Warum muss mir das ausgerechnet passieren?
Nach Anraten meines Arztes und langem Hin- und Herüberlegen, habe ich mich dann endlich mal getraut bei der ÖMCCV anzurufen. Ich habe sehr viele Informationsbroschüren bezüglich MC erhalten, und somit habe ich dann auch erfahren, was das überhaupt ist, und, dass ich nicht die Einzige bin, die das hat.
Nach der ersten Remicade-Infusion ging es mir wieder besser. Ich bin so froh, dass ich erstmals einen Arzt gefunden habe, der mir eine gute Lebensqualität verschaffen konnte.
Ich werde mein Bestes geben, Marietta und anderen Mitbetroffenen zur Seite zu stehen, da ich selber genau weiß, wie wichtig es ist zu wissen „Es ist jemand da, der dich versteht!“
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