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„Schneegestöber“ mit Rosa
Es war diesmal ein besonderes Treffen der Pouchies. Rosa schwärmt bei jedem Treffen von ihrer Heimat, der Ramsau bei Schladming. Wir wollten es genau wissen und so organisierte sie ein Quartier und auch ein Programm.
Voller Erwartungen fuhren wir am Freitag los und suchten unser Quartier Hotel Annelies; vor lauter Schnee war die Suche gar nicht leicht, (einige standen schon vor dem Haus und suchten immer noch! . . . ).
Von unserer Wirtin Frau Annelies, wurden wir gleich mit einer leckeren “Willkommens – Kaffeejause“ verwöhnt und nach einem Spaziergang zum WM Langlaufstadion in Ramsau Ort wurde uns ein eigenes Taxi-Service zurück angeboten, was unseren Nöten (Toiletten, brennende Ä . . . ) und in diesem Fall auch dem stark schmerzenden Knie von Hans aus NÖ sehr zurecht kam. |
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Während eines hervorragenden Abendessens und lauter Erzählungen wurde es im Nu Mitternacht und wir fielen müde in unsere Betten.
Am nächsten Tag hatte Rosa eine Pferdeschlittenfahrt zur Halseralm organisiert, wo uns der „beste Kaiserschmarrn wo gibt“ serviert wurde. Ein wunderschöner Schlitten, bespannt mit zwei prächtigen und riesigen Norikern, wurde von Hans - unserem Kutscher, sicher durch die märchenhafte Winterlandschaft der Ramsau zur Alm gelenkt.
Rosa hatte nicht zu viel versprochen, in der Almhütte war es urgemütlich und der flambierte Kaiserschmarren ist wirklich ein Gedicht. Den „Ennstaler Steirerkas“ auf einem Butterbrot mussten wir natürlich auch noch probieren, na und ein „Honigschnapserl“ durfte natürlich zur Verdauung auch nicht fehlen. |
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Die Lust auf „mehr“ mussten wir uns allerdings verkneifen, wenn wir unsere „T. und b. Ä . . . Probleme“ (s. oben) im Griff behalten wollten.
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Viel zu schnell verging die Zeit und wir mussten an die Heimfahrt denken. Die Pferde liefen brav Richtung Stall, das Wetter war auch sehr gut von Rosa bestellt. Es gab alles - von Sonnenschein bis zum Schneegestöber - und das rhythmische Läuten der Schellen am Geschirr der Pferde ließ alle in stiller Andacht an die „Petersburger Schlittenfahrt“ denken. Ein ganz kleines Geheimnis hat uns Rosa jedoch bewahrt - der Dachstein blieb für heuer unter den Nebeln versteckt! Beim nächsten Mal wird dieses Rätsel jedoch gelüftet und der Dachstein wird sich in seiner ganzen Pracht zeigen – versprochen.
Sonntag fiel es uns schwer, schon wieder von dieser schönen Gegend Abschied nehmen zu müssen. Als Wegzehrung bekamen wir von unseren Wirtsleuten, Frau Annelies und ihrer Tochter Anja auch noch eine anständige Jause mit auf die Reise - so musste niemand am Heimweg verhungern.
Danke Rosa, du hast uns deine wirklich traumhafte Heimat gezeigt – und wir kommen bestimmt wieder!
Franz Schiener
Weiterführende Informationen auf der Pouchseite der ÖMCCV. nach oben |
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